Von den Muckenspritzern als Fasnachtsfiguren ist in den ersten Jahren nach dem Geschehen einer außergewöhnlichen Begebenheit vom 27. August 1859 nichts überliefert, als auch nichts bekannt.

Der Mantz’schen Chronik zufolge erhob sich an diesem Tag morgens um halb neun Uhr „Feuerlärm“ es brenne im Turm der Unteren Kirch. Es wurde gestürmt, getrommelt, Feuerreiter fortgeschickt. Spritzen, Sauger und alles hat man auf den genanten Platz gebracht. Aber was war es? Es waren Mucken, die sich um den Turm gesammelt haben. Es ging alles ganz beschämt vom Platz.

Erstaunlicherweise fand das Geschehen in der Ehinger Lokalpresse keinerlei Niederschlag. Anders im benachbarten Blaubeuren, wo sich „Der Blaumann“ des Themas annahm. Vor diesem Hintergrund ist es dann auch eher verständlich, weshalb es scheinbar bis 1884 dauerte, bis die Muckenspritzerei Thema an der Fasnacht wurde. Spätestens ab 1890 ist Von den Muckenspritzern als Fasnachtsfiguren ist in den ersten Jahren nach dem Geschehen einer außergewöhnlichen Begebenheit vom 27. August 1859 nichts überliefert, als auch nichts bekannt.

Der Mantz’schen Chronik zufolge erhob sich an diesem Tag morgens um halb neun Uhr „Feuerlärm“ es brenne im Turm der Unteren Kirch. Es wurde gestürmt, getrommelt, Feuerreiter fortgeschickt. Spritzen, Sauger und alles hat man auf den genanten Platz gebracht. Aber was war es? Es waren Mucken, die sich um den Turm gesammelt haben. Es ging alles ganz beschämt vom Platz.

Erstaunlicherweise fand das Geschehen in der Ehinger Lokalpresse keinerlei Niederschlag. Anders im benachbarten Blaubeuren, wo sich „Der Blaumann“ des Themas annahm. Vor diesem Hintergrund ist es dann auch eher verständlich, weshalb es scheinbar bis 1884 dauerte, bis die Muckenspritzerei Thema an der Fasnacht wurde. Spätestens ab 1890 ist die Figur des Spritzenmucks dann durch Bildquellen gesichert.

 die Figur des Spritzenmucks dann durch Bildquellen gesichert.

 

Das Krettenweib eine optische Täuschung ? Die gastgebende Zunft eines Narrentreffens stellte die Ehinger Krettenweiber als perfekte optische Täuschung vor. Eine Frau hat einen Kretten auf dem Rücken in dem sie einen Mann herumschleppt. Das erste Krettenweib erschien in Ehingen um 1925 herum. Es blieb zunächst eine Einzelfigur.

 

Die Hauptfigur der Muckenspritzer und gleichzeitig Namensgeber der Narrenzunft Spritzenmuck e.V. wurde 1929 wieder ins Leben gerufen.Der Vorgänger des heutigen Spritzenmuck war eine 4m hohe Figur,  die auf einem Wagen saß. Durch trickreiche Mechanik konnte diese aufstehen, salutieren, Nase rümpfen, blinzeln und sogar niesen.

 

 

Im Jahr 1955 gründeten: Franz Bürk, Günther Reisch, Klaus Kleiner, Erhard Lison, Rudolf Schleker, Franz Mantz, Gottfried Vögtle, Richard Steinle und Klaus Höchstätter – die Wilden Weiber.

Am 19.02.1955 war es dann soweit. Die genannten 9 Hexen präsentierten sich der Öffentlichkeit am Bürgerball. Die Masken wurden von Eduard Hermanutz geschnitzt und das erste Häs von Schwestern angefertigt. Das ursprüngliche Häs wurde später modifiziert. Wieder beziehend auf das wilde Weib aus der Käthera Kuche, stellen die Farben verschiedene Jahreszeiten dar.

 

 

Die Geschichten hinter den Fasnetsfiguren